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Ein Feuerwehrauto für (noch) zwei Wehren

16.08.2013 15:51 (Kommentare: 0)

Noch hat jeder Ortsteil von Hinzert-Pölert seine eigene freiwillige Feuerwehr. Die Einweihung des neuen, ursprünglich für Pölert bestellten Feuerwehrfahrzeugs lässt jedoch erahnen, dass das nicht mehr ewig so sein wird.
Denn das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) trägt die Aufschrift Hinzert-Pölert. Hintergrund sind die turnusgemäß im kommenden Jahr anstehenden Wahlen. Schon heute scheint sich nämlich abzuzeichnen, dass die Wehren spätestens dann fusionieren werden.
Für die Pölerter Wehrleute bringt das neue Auto, auf das sie drei Jahre warten mussten, keine allzu großen Veränderungen mit sich. Abgesehen davon, dass sie sich nun von ihrem alten TSF, Baujahr 1978, verabschieden konnten. Die Kameraden in Hinzert sehen hingegen deutlich besseren Zeiten entgegen. Denn sie nutzen bisher nur einen Anhänger, einen TSA. Entsprechend groß war der Andrang, als Dechant Grünebach das neue Auto im Rahmen des jährlichen Brunnenfestes einsegnete. Mit Bürgern beider Ortsteile feierten Feuerwehrleute aus der gesamten Verbandsgemeinde (VG).
Bürgermeister Michael Hülpes lobte das vielfältige Engagement der Ehrenamtlichen. Sie seien fester Bestandteil der dörflichen Gemeinschaften und pflegten auch über eigene Gemeindegrenzen hinaus Kontakte zu Kollegen. Zusammenhalt und Teamgeist seien daher sehr gut, was letztlich nicht nur gut sei für die Kameradschaft: "Das erhöht auch die Einsatzbereitschaft."
An den rund 75 000 Euro, die das neue Auto gekostet habe, seien die VG mit 50 000 Euro und das Land mit 21 000 Euro beteiligt. Die restlichen 4000 Euro steuerten Sponsoren bei. Einen Großteil, an die 3000 Euro, brachte der örtliche Feuerwehr-Förderverein selbst auf. Anschließend überreichte Hülpes Gerätewart Andreas Altenhofen die Schlüssel. Auch Landrat Günther Schartz würdigte die Leistung ehrenamtlicher Wehrleute. Ohne ihre funktionierende Gemeinschaft wäre es wohl sehr viel schwieriger, Menschen für diese wichtigen Aufgaben zu gewinnen. Darüber hinaus bereicherten sie wie alle anderen Ortsvereine das kulturelle Leben in den Dörfern: "Die öffentliche Hand könnte das gar nicht alles leisten."

Quelle: volksfreund.de vom 16.08.2013

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