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In Hinzert- Pölert wird viel gebaut

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Ortschefs beteiligen sich an Fernunterricht

Die Viertklässler der Grundschule Beuren (Klassen 4a und 4b) haben an zwei  Videokonferenzen der besonderen Art teilgenommen.

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Wolfang Jonas aus Hinzert baut eine riesige Weihnachts-Krippe

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Kirchliches Hinzert, adliges Pölert

24.03.2010 15:22 (Kommentare: 0)

http://www.volksfreund.de/storage/scl/totallokal/archiv/hochwald/aktuell/1683761_w678h508q75v7148_cst_Hinzert-Plert_Dorfchronik_b-GR72OSJ7M.1-ORG.jpg?version=1269463702
Dittmar Lauer informiert über den Werdegang der Chronik. TV -Foto: Christoph Strouvelle

Hinzert-Pölert. "Hinzert war bis zum Ende des alten Reiches um 1800 mit dem Nonnen- und Benediktinerkloster Pfalzel verbunden, während in Pölert der Trierer Stadtadel über Grundbesitz verfügte." Dietmar Lauers Ausführungen über die Geschichte zog 50 Besucher im Hinzerter Bürgerhaus in den Bann. Der Architekt aus Kell und ehrenamtlicher Denkmalpfleger des Landkreises Trier-Saarburg arbeitet zurzeit an der Dorfchronik von Hinzert-Pölert. Im November 2011 soll sie erscheinen. Auf Einladung von Ortsbürgermeister Markus Schmitt informierte Lauer über den Stand seiner Recherchen. Sein Resümee: Unterschiedlicher kann die Geschichte der beiden Orte nicht sein. Während Hinzert erst als Grundbesitz einer weiblichen Klostergemeinschaft in Nonnweiler zur Existenzsicherung beitrug und um das Jahr 1040 einem männlichen Stift zugesprochen wurde, wird der Grundbesitz in Pölert erstmals bei einem Mitglied der Trierer Adelsfamilie Palatio im Jahre 1267 erwähnt. Später tauchte der Pölerter Grundbesitz noch bei anderen Adligen auf. Der 73-jährige Lauer zeigte den Besuchern seiner Präsentation zahlreiche Dokumente, angefangen von jahrhundertealten Landkarten und Urkunden, auf denen Hinzert noch "Hintzerath" hieß, hin zu Postkarten und Fotos. Lauer will die Einwohner von Hinzert und Pölert fragen nach Namen von Personen auf Bildern und alten Flurbezeichnungen. Auch ist er bei seinen Recherchen auf ein bleiernes Kreuz gestoßen, über das er Informationen sucht. Dem Konzentrationslager Hinzert will Lauer "angemessenen Platz einräumen." Jedoch gebe es darüber ausreichend Literatur. Zudem habe es wenig mit der Entwicklung der Gemeinde zu tun. Aber: "Wer den Gefangenen Gutes tat und deshalb bestraft wurde, der gehört in die Chronik." Auch den Kriegstoten von Hinzert und Pölert widmet sich Lauer. "Ich will jedem Gefallenen ein Gesicht geben". Angetan waren die Besucher von den Ergebnissen der Recherchen. Mechthild Heib aus Pölert fand den Vortrag "hoch interessant." Monika Willems aus Hinzert hat viel Neues erfahren über die Entwicklung des Dorfes. Letztlich spricht sie aus, was alle Besucher im Bürgerhaus offensichtlich denken: "Es ist hoch interessant. Ich freue mich jetzt schon auf die Chronik." ma/dr

Quelle: volksfreund.de vom 24.03.2010

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