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Schlechte Aussichten für Windkraft in Hinzert-Pölert

16.03.2015 23:20 (Kommentare: 0)

Doch die Pläne auf Ebene der Verbandsgemeinde Hermeskeil sehen offensichtlich anders aus. Gemeindechef und Ratsmitglieder kritisieren, dass sie darüber nicht frühzeitig informiert wurden.

Mario Leiber, Ortsbürgermeister von Hinzert-Pölert, ist ein ruhiger Mensch. Doch in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates war er sichtlich verärgert. Offensichtlich würden "alle Register gezogen", um die Windkräftepläne im Hochwald "zusammenzustreichen", kritisierte er in Richtung Trier und Hermeskeil. Zur "mangelnden Unterstützung des Kreises" kämen nun auch noch fehlende Informationen der Verbandsgemeinde (VG) hinzu.
Erst dieser Tage und das auch nur auf Nachfrage habe er erfahren, dass der Flächennutzungsplan (FNP), den der VG-Rat am 23. März beschließen wolle, für Hinzert-Pölert keine weiteren Windkraftflächen vorsehe, beklagte Leiber.
Die geplanten Standorte sollen wohl zugunsten eines Vogelflugkorridors gestrichen werden. Der Hinweis, mit den betreffenden Ortsbürgermeistern sei das so besprochen und abgeklärt, ist laut Leiber nicht zutreffend. Hätte er nicht Bürgermeister Michael Hülpes (CDU) gefragt, "Was ist mit unseren zwei Anlagen?", wüsste er bis heute nichts von den jüngsten Plänen. Er bedaure daher sehr, dass Hülpes nicht zur Ratssitzung gekommen sei.

Verträge schon unterzeichnet

Die Vertragspartner der Ortsgemeinde, die Stadtwerke Trier (SWT) und das Windkraft-Unternehmen Juwi, sind laut Leiber ebenso irritiert wie er selbst. Schließlich hätten sie und sein Vorgänger schon im März 2013, noch vor Überlegungen wegen eines Schutzkorridors, Verträge unterzeichnet. Der Rat will daher bewirken, dass die geplanten Standorte zumindest als sogenannte weiße Flächen im FNP vorgesehen werden. Damit würde ein Türchen offen bleiben, um dort eventuell später Anlagen, die lukrative Pachteinnahmen versprechen, zu errichten. Bisher drehen sich vier Windräder auf Gemeindeland. Den Korridor sieht der Rat aufgrund von Entscheidungen zu ähnlichen Fällen jedenfalls nicht als K.o-Kriterium. Auch zwei anderen Aspekten widersprach Leiber. Die nahe der A 1 in Verlängerung zu anderen Anlagen geplanten Räder würden weder die Kernzone des Naturparks Saar-Hunsrück noch die geforderte "Erholung in der Stille" beeinträchtigen.
Absolut unverständlich ist für ihn, dass eine betroffene Kommune bei derart bedeutsamen Entscheidungen gar nicht hinzugezogen werde. Denn sollte Hinzert-Pölert beim FNP außen vor bleiben, würde das den Ort sämtlicher Chancen auf weitere Windräder berauben.

"Reines Politikum"

Die Ratsmitglieder sind mit ihrem Gemeindechef einer Meinung. "Wir sollten das so nicht akzeptieren. Das ist ein reines Politikum", machte auch Karl-Heinz Gauer keinen Hehl aus seiner Meinung. Ohne Windkraft sei die Energiewende doch gar nicht zu schaffen. Beigeordneter Ludwin Loch pflichtete bei. Windräder seien ihm lieber als ein Kernkraftwerk Cattenom, das in die Luft gehe. Sollte das einmal passieren, brauche sich jedenfalls keiner mehr Gedanken um Vogelfluglinien zu machen. urs

Quelle: volksfreund.de vom 16.03.2015

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