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Telekom baut Mobilfunkturm bei Hinzert-Pölert im Hochwald

01.04.2020 18:14

 Die Arbeiten zum Aufbau eines Sendemasts für Mobilfunk bei Hinzert-Pölert haben begonnen. Die Telekom will damit insbesondere den Handyempfang entlang der Autobahn 1 verbessern. Pläne für ein ähnliches Projekt bei Hermeskeil scheiterten bislang.

von Crista Weber


Schneller auf dem Smartphone im Internet surfen und ohne Funklöcher telefonieren – das soll bald entlang der Autobahn 1 im Hochwald möglich sein. Die Deutsche Telekom teilt per Pressemitteilung mit, dass nahe Hinzert-Pölert die Arbeiten für den Bau eines Mobilfunkturms begonnen hätten. Die Anlage, heißt es, soll voraussichtlich noch in diesem Jahr ihren Betrieb aufnehmen.

Es handele sich um einen 40 Meter hohen Betonmast, der die Mobilfunkversorgung insbesondere entlang der Autobahn verbessern solle. Da immer mehr Menschen gleichzeitig im Netz unterwegs seien, dort Fotos und Videos austauschten, müssten die Kommunikationsanbieter die Geschwindigkeiten und Kapazitäten ihrer Netze ständig erhöhen, teilt die Telekom mit.


Der LTE-Ausbau in Deutschland schaffe dafür die technologische Grundlage, von der nun auch die Menschen in Hinzert-Pölert profitierten. Zurzeit könnten deutschlandweit etwa 98 Prozent der Bevölkerung auf den Mobilfunkstandard LTE zugreifen. Bis 2021 wolle das Unternehmen die Zahl seiner Mobilfunk-Standorte von 31 200 auf 36 000 steigern. Den neuen Mast im Hochwald werde die Telekom auch anderen Anbietern melden, falls diese dort ebenfalls technisch aufrüsten wollten.


Ein ähnliches Projekt des Kommunikationsunternehmens hatte zuletzt im Hermeskeiler Stadtteil Abtei Protest ausgelöst. Dort will die Telekom ebenfalls einen 40 Meter hohen Mobilfunkturm errichten, um Lücken in der Netzversorgung zu schließen. Der von ihr bevorzugte Standort am ehemaligen Abteier Festplatz liegt jedoch nach Meinung einiger Bewohner des Stadtteils zu nah an Häusern und Kirche. 130 Bürger hatten sich in einer Petition an die Stadt Hermeskeil gegen diesen Standort ausgesprochen. Der Stadtrat beschloss vor kurzem, das Unternehmen um eine erneute Prüfung alternativer Grundstücke zu bitten (TV vom 7. März).


In Hinzert-Pölert habe der Gemeinderat das Projekt einstimmig befürwortet, teilt Ortsbürgermeister Mario Leiber auf TV-Nachfrage mit. Das ausgewählte Grundstück für den Turm gehöre der Gemeinde und liege oberhalb der Gedenkstätte zum SS-Sonderlager Hinzert im Wald. „Dort stört der Funkturm niemanden, er ist weit genug weg von Höfen oder Häusern.“ Die Bürger in Hinzert-Pölert würden durch die Anlage künftig optimal mit Mobilfunk versorgt.


Leider habe sich außer der Telekom bislang kein weiterer Anbieter für den Standort interessiert, sagt Leiber. Potenzielle Interessenten, die er kontaktiert habe, hätte darauf verwiesen, dass sie schon an anderer Stelle in Nachbarorten tätig würden.

@volksfreund.de vom 1. April 2020

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