Aktuelle Nachrichten

13.10.2017 10:44

Sitzung des Ortsgemeinderates Hinzert-Pölert

Forsthaushalt und Baugebiet Hinzert sind Thema im Rat.

Jahresabschluss 2015 sind Thema im Rat.
Auftragsvergaben sind Thema im Rat.

Weiterlesen …

13.10.2017 10:33

Jahreshauptübung

...der FFw Hinzert, Pölert, Rascheid und Geisfeld

Ab 15 Uhr in Hinzert, Hirtenweg 3

Weiterlesen …

15.09.2017 11:47

Heimatverein Hinzert e.V.

Einladung zum Oktoberfest am 14. Oktober

Weiterlesen …

08.09.2017 12:00

Pölerter Radsportfreunde

Eine Ausfahrt nach Prag

Weiterlesen …

16.08.2017 14:49

Sitzung des Ortsgemeinderates Hinzert-Pölert

Haushaltsplan 2017/18 sind Thema im Rat.

Jahresabschluss 2015 sind Thema im Rat.
Auftragsvergaben sind Thema im Rat.

Weiterlesen …

Aktuelle Termine

< Oktober 2017 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          

Katholisches Kirchenleben im Ort

Hinzert-Pölert gehört zur Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil, sie umfasst die Pfarreien Bescheid, Beuren mit den Filialen Hinzert und Prosterath, die Pfarrvikarie Damflos, die Pfarrei Geisfeld, Rascheid mit der Filiale Pölert, Hermeskeil mit den Filialen Abtei und Höfchen, Gusenburg mit der Filiale Grimburg, sowie Züsch mit der Ortsgemeinde Neuhütten und die Filiale Muhl. Sie ist ein Zusammenschluss der Pfarreien zu einer Pfarrei im Zuge der Umsetzung des Strukturplanes 2020. ca. 10.500 Katholiken gehören dazu. Sie ist benannt nach dem Dienstsitz Hermeskeil.

Hier finden Sie den aktuellen Pfarrbrief zu allen Gottesdiensten o
der aktuelle Nachichten der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil.

Zentrales Dienstbüro Hermeskeil
Martinusstraße 5
D-54411 Hermeskeil

Telefon +49 (0) 65 03 - 98 17 50 | Telefax +49 (0) 65 03 - 98 175 28
oder per E-Mail | Internet

Kirchen- und Kapellen

Pfarrkirche Sankt Martinus in Hermeskeil

Hermeskeil, Gemeinde Hermeskeil
Martinusstraße 5

 

Dreischiffige Hallenkirche ist das Wahrzeichen von Hermeskeil, erbaut 1867, sie weist Mischformen der Neuromanik und Neugotik, renoviert im Jahr 1952.
 

1867-70 von Adolph Danner, Trier. Stattliche Halle mit schlankem Westturm. >Bistum Trier Martin von Tours (+ 08.11.397) Hermeskeil Sankt Martin Stadt Hermeskeil Hermeskeil, junge Stadt zwischen Mosel und Saar, ist Mittelzentrum im Sinne des Landesplanungsgesetzes und mit allen zentralörtlichen Einrichtungen ausgestattet; das sind Schulen aller Art und Bildungswerke, Sport- und Freizeiteinrichtungen, vielseitige Einkaufsmöglichkeiten sowie Einrichtungen der Gesundheitsdienste und des Katastrophenschutzes. Darüber hinaus ist die Stadt Garnisonsstandort, Mittelpunkt des Erholungsgebietes Hochwald im Naturpark Saar-Hunsrück, Verkehrsknotenpunkt und interessanter Industriestandort. Von den 6763 n der Stadt (Stand 01.06.1997) haben 381 eine ausländische Staatsbürgerschaft; 57% der Erwerbstätigen sind im Handel und Dienstleistungsbereich, 38% im Bereich der Industrie und 5% im Bereich der Land- und Forstwirtschaft tätig. Pfarrei Sankt Martinus Zur Pfarrei Sankt Martinus gehört das gesamte Stadtgebiet mit den Stadtteilen Abtei und Höfchen. Von den 6763 Einwohnern der Stadt gehören 84,1% der katholischen Kirche an. In der Altersstruktur der praktizierenden Katholiken sind überwiegen Kinder und ältere Jahrgänge vertreten. Pfarrpatrone der Kirchengemeinde sind die Heiligen Martinus und seit Ende des 17. Jahrhundert. Donatus. In der Taxa generalis ist Hermeskeil um 1330 erstmals als steuerpflichtige Kirche aufgeführt; dies dürfte gleichzeitig auch der älteste urkundliche Nachweis für einen Pfarrer der Kirchengemeinde sein. Der Ort Hermeskeil wird erstmalig im Testament des Diakons Grimo aus dem Jahre 634 urkundlich erwähnt. Durch das ganze Mittelalter hindurch bis zur Besetzung des Kurstaates Trier durch französische Revolutionstruppen im Jahre 1794 war die Abtei Tholey Patronats- und Zehntherr der Hermeskeiler Kirchengemeinde; diese gehörte außerdem (etwa seit 915) zum Archidiakonat Tholey und zum Landkapitel Wadrill. Landesherren waren in dieser Zeit die Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier. Im Jahre 1805 wurde Hermeskeil Kantonspfarrei und bei der Neugliederung der Diözese im Jahre 1827 Dekanat. Die Pfarrkirche Die heutige Pfarrkirche Sankt Martinus ist die dritte der urkundlich nachweisbaren Martinuskirchen in Hermeskeil; sie wurde in den Jahren 1868-70 nach den Plänen des Trierer Architekten Adolph Danner im Rundbogenstil erbaut. Im zweiten Weltkrieg ist das Gotteshaus durch Bomben beschädigt, in den Nachkriegsjahren restauriert und mehrfach umgestaltet worden. Das Kircheninnere besticht durch seine geometrische Klarheit, seine Lichtfülle und die ornamentale Malerei in lebendiger Farbigkeit. Gute polychromierte Plastiken, wie die Pietà, die Figuren von Martinus, Donatus und Christkönig im Chorraum, sowie der barocke Marienaltar sind beachtenswert. Seit 1994 besitzt die Kirche eine neue Oberlinger-Orgel mit 34 Registern.

Kapelle Sankt Johannes des Täufer in Hinzert

Hinzert, Gemeinde Hinzert-Pölert
Hochwaldstraße

Filialkirche innerhalb eines kleinen aufgelassenen Kirchhofs im Mittelpunkt des Ortes auf dem Johannisplatz.

Schlichter, gewesteter und gerade geschlossner Giebelbau. Der am Außenbau als Chor erscheinende Bauteil an der Westseite wurde als Sakristei angebaut. An der Westseite des Saalbaus ein verschieferter viereckiger Pyramidenhelm. Den Putzbau charakterisieren schlichte rundbogige Fenster und ein rundbogiges Portal an der ungegliederten Giebelfront. Die Gruppierung der Fenster, Mauerwerksversprünge und Wandstreben im Innern läßt zwei Teilbauten erkennen. Der westliche Teil ist die alte Kapelle mit ehemals an der Ostseite gelegenem Chor. Dieser 1810 vergrößerte und 1854 durch einen Teilneubau ersetzte Kirche war 1834 ein Schulsaal an der Westseite angebaut worden. Der seit 1912 als Sakristei genutzte Schulsaal wurde 1934 mit der Kapelle vereinigt. Eine Seltenheit stellen die beiden spätgotischen Glocken dar.

Kapelle Sankt Blasius in Pölert

Pölert, Gemeinde Hinzert-Pölert
Bahnhofstraße
 

Erste Kapelle von 1707, die heutige Kapelle stammt aus dem Jahr 1883.
 

Zur Pfarrgemeinde Rascheid gehört auch die Filiale Pölert. Die 1883 erbaute Filialkirche ist eine sehr späte Wiederaufnahme des traditionellen barocken Kapellentyps des Trierer Landes. Diese wurde auch vom alten barocken Altar motiviert.

Die Filialkirche in Pölert gibt den Anschein, als wäre sie eine typisch barocke Kapelle; tatsächlich wurde sie 1883 erbaut. Für den Stilrückgriff war vermutlich der leider geopferte barocke Altar verantwortlich.

1220 erscheint Polroth zusammen mit Hinzert im erzbischöflichen Urbar. 1267 wird der Ort als Poeroth und 1327 als Poilrait genannt. Der direkte Hinweis auf den Rodungsort verlor sich im Ortsnamen (1542 Polert). Mit den erzbischöflichen Gütern wurden Angehörige der Trierer Ministerialenfamilien de Ponte und de Palatio belehnt, die 1267 als Grundbesitzer bezeugt sind. Im Feuerbuch von 1563 hatte ein Junker Breitscheid auf der Hungerburg das Lehen und die Grundherrschaft im Dorfe. 1589 war Alexander von Hausen Grundherr. Die Amtsbeschreibung von 1789 nennt keinen anderen Inhaber der Grundherrschaft, da der Kurfürst die Grundherrschaft zwischenzeitlich zurückerworben hatte. Dies soll unter Kurfürst Lothar von Metternich (1599-1623) geschehen sein. Polert gehörte pfarrlich zu Rascheid, als dessen Filiale Polert in den Visitationsberichten seit 1582 genannt wird. Über die Ortsentwicklung ist wenig Überliefert. Eine 1707 erbaute Kapelle brannte 1750 ab und wurde durch einen Neubau ersetzt, der heutigen Kapelle.

Pölerter Marienkapelle

In der Gemeinde Pölert bestand schon seit einigen Jahren der Wunsch, einen Ort der Zuflucht und des persönlichen Betens zu errichten. Es bildete sich eine Interessengemeinschaft für die Errichtung einer Marienkapelle. Diese Interessengemeinschaft trug ihren Wunsch der Ortsgemeinde vor. Der Rat der Gemeinde beschloss im Mai 1984, eine Kapelle zu errichten. Baubeginn für die Kapelle war Anfang 1985. Die Kosten in Höhe von 8.000 DM wurden ausschließlich durch Spenden aus der Bevölkerung aufgebracht. Die Einweihung der Kapelle erfolgte unter großer Teilnahme der Bevölkerung am 13. Oktober 1985. Durch Vermittlung von Pfarrer Schwarz, Beuren, war es gelungen, eine Marienstatue von der Pfarrgemeinde Kell zu erwerben, die in einer feierlichen Prozession zur neuen Kapelle getragen wurde. Nun hat die renovierte Statue einen würdigen Platz in der Pölerter Marienkapelle.